Spiele der B-Juniorinnen - Saison 2026/27

09.10.2026 - Heimspiel gegen JFG Schwarze Laber - 2:4 verloren

Frühe Führung, große Ernüchterung: Ein Freitagabend zum Vergessen


Manchmal gibt es Fußballspiele, die sind mit dem Schlusspfiff vorbei. Und dann gibt es Spiele, die beschäftigen einen noch Tage später. Unsere Heimpartie gegen die JFG Schwarze Laber gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen. Christian hatte das Aufwärmen übernommen und war begeistert von der Einstellung unserer Mädchen. Konzentriert, engagiert und mit richtig guter Stimmung bereiteten sie sich auf die Begegnung vor. Wir waren zuversichtlich, gegen eine solide, aber keineswegs übermächtige Mannschaft aus dem Labertal ein gutes Spiel abliefern zu können.


Und tatsächlich schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als Kathi uns mit 1:0 in Führung brachte. Ein Auftakt, wie man ihn sich als Trainer nur wünschen kann. Die Stimmung war gut, die Zuversicht groß. Doch diese hielt gerade einmal vier Minuten. Bereits in der 8. Minute gelang den Gästen der Ausgleich. Und was danach folgte, war aus unserer Sicht nur schwer zu erklären. In der 25. und 28. Minute nutzte die JFG weitere Gelegenheiten und zog auf 1:3 davon. Viel schlimmer als der Rückstand war allerdings die Art und Weise, wie wir Fußball spielten. Oder besser gesagt: wie wir plötzlich aufhörten, miteinander Fußball zu spielen. Von den schönen Kombinationen, den durchdachten Spielzügen und dem mutigen Offensivspiel, das unsere Mädchen im Training immer wieder zeigen, war kaum noch etwas zu sehen. Stattdessen wurden Bälle unkontrolliert weggeschlagen, Pässe landeten im Nirgendwo und ein geordneter Spielaufbau fand praktisch nicht mehr statt.


Je weniger gelang, desto hektischer wurden unsere Aktionen. Anstatt gemeinsam Lösungen zu suchen, versuchte jede Einzelne, irgendwie selbst die Situation zu retten. Doch Fußball ist nun einmal ein Mannschaftssport. Und elf Einzelkämpferinnen ergeben noch lange keine funktionierende Mannschaft. In der Halbzeit versuchten wir, die Köpfe wieder freizubekommen. Schließlich lagen wir nur zwei Tore zurück. Im Fußball ist das alles andere als eine Vorentscheidung. Ein schneller Anschlusstreffer, ein bisschen Selbstvertrauen und plötzlich kann ein solches Spiel eine ganz andere Richtung nehmen.


Doch es kam anders.

Gerade einmal drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als die Gäste auf 1:4 erhöhten. Ein weiterer herber Rückschlag. Zwar gelang uns im weiteren Spielverlauf noch der Treffer zum 2:4, doch eine wirkliche Aufholjagd entwickelte sich daraus nicht mehr. Stattdessen setzte sich fort, was uns bereits in der ersten Hälfte so große Schwierigkeiten bereitet hatte. Fehlende Abstimmung, überhastete Aktionen, ungenaue Zuspiele und eine Raumaufteilung, die es uns selbst schwer machte, ins Spiel zu finden. Zeitweise entstand an der Seitenlinie sogar die Sorge, dass diese Begegnung noch deutlich bitterer enden könnte. Es war eines jener Spiele, bei denen man als Trainer irgendwann beinahe sprachlos dasteht und sich fragt, warum all das, was unter der Woche so gut funktioniert, plötzlich wie weggeblasen scheint.


Am Ende stand eine 2:4-Heimniederlage, die uns nachdenklich zurücklässt.

Nicht, weil wir glauben, jedes Spiel gewinnen zu müssen. Niederlagen gehören zum Fußball, und selbstverständlich darf auch der Gegner besser sein. Die Mädchen der JFG Schwarze Laber haben ihre Möglichkeiten genutzt und sich den Sieg verdient. Was uns aber beschäftigt, ist die Erkenntnis, dass wir unser eigenes Können über weite Strecken nicht auf den Platz gebracht haben. Wir wissen, dass unsere Mannschaft Fußball spielen kann. Wir sehen es Woche für Woche im Training. Da wird kombiniert, verlagert, miteinander gespielt und mit einer Selbstverständlichkeit aufs Tor geschossen, die richtig Freude macht. Nur müssen wir es schaffen, genau diesen Fußball auch dann zu spielen, wenn ein Gegner vor uns steht, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert und wenn wir in Rückstand geraten. Vielleicht ist das im Moment unsere größte Herausforderung. Nicht das Fußballspielen neu zu lernen, sondern wieder darauf zu vertrauen, was wir eigentlich können. Gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, miteinander zu reden, füreinander zu laufen und auch nach einem Fehler den Mut nicht zu verlieren.


Als wäre dieser gebrauchte Fußballabend nicht schon bitter genug gewesen, verletzte sich auch noch unsere Rosi. Mittlerweile steht fest, dass sie sich einen Außenbandriss zugezogen hat und uns damit für den Rest des Jahres fehlen wird. Eine Nachricht, die uns mehr schmerzt als jede Niederlage. Denn bei allem sportlichen Ehrgeiz gibt es Dinge, die unendlich viel wichtiger sind als Tore, Punkte und Tabellenplätze. Zu wissen, dass eines unserer Mädchen nun wochenlang nicht das tun kann, was es so gerne macht, tut einfach weh. 


Liebe Rosi, wir wünschen Dir von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, um wieder richtig gesund zu werden. Wir freuen uns schon jetzt auf den Tag, an dem Du wieder mit Deinem Lächeln bei uns auf dem Fußballplatz stehst. Du fehlst uns ❤️


26.09.2026 - Auswärts gegen SV Thenried - 1:3 gewonnen

Gekämpft, zusammengehalten, belohnt – B-Juniorinnen siegen 3:1 in Thenried


Eine gute Stunde Fahrt in den Bayerischen Wald, Freitagabend und ein Gegner, der vom ersten Moment an deutlich machte, dass die drei Punkte in Thenried bleiben sollten. Es war also alles angerichtet für eines dieser Spiele, die uns in der Vergangenheit schon häufiger einiges an Nerven gekostet haben. Doch diesmal sollte die Geschichte anders ausgehen. 


Schon beim Aufwärmen war Christian nicht restlos überzeugt. Alles wirkte etwas schleppend und die lange Fahrt schien noch in den Beinen zu stecken. Nach einem langen Freitag erst einmal eine Stunde im Auto zu sitzen und anschließend auf Knopfdruck bei hundert Prozent zu sein, ist schließlich leichter gesagt als getan.


Mit dem Anpfiff waren es zunächst tatsächlich die Gastgeberinnen, die deutlich wacher wirkten. Thenried machte sofort Druck, spielte mutig nach vorne und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. Unsere Mädels mussten arbeiten, verteidigen und einige brenzlige Situationen überstehen. Manchmal fehlten den Gastgeberinnen wenige Zentimeter, manchmal hatten wir das nötige Quäntchen Glück. Und wenn mal Beides nicht half, hatten wir immer noch Isi. Unsere Torhüterin erwies sich einmal mehr als starker Rückhalt und verhinderte mit ihren Paraden mehrfach einen Rückstand. Das Chancenverhältnis sprach zu diesem Zeitpunkt eindeutig für Thenried. Aber Fußball besitzt bekanntlich seine eigenen mathematischen Gesetze. Isabell eroberte im Mittelfeld stark den Ball und spielte zu Kathi. Die nahm Tempo auf, sprintete Richtung gegnerisches Tor und zog an der Strafraumgrenze entschlossen ab. 0:1!


Ein Angriff, ein konsequenter Abschluss und plötzlich führten wir. Thenried musste sich kurz schütteln. Und unsere Mädels merkten: Hier geht heute etwas. Nur sechs Minuten später war Marlene zur Stelle und schob den Ball zum 0:2 über die Linie. Zwei Tore Vorsprung zur Halbzeit. Wer nur auf das Ergebnis schaute, hätte eine souveräne Vorstellung unserer Mannschaft vermuten können. Wer die ersten 40 Minuten gesehen hatte, wusste dagegen: Dieses Spiel war noch lange nicht entschieden.


Für die zweite Hälfte stellten wir etwas um. Uns war klar, dass Thenried mit aller Macht zurückkommen würde. Doch die erste Antwort nach der Pause gaben ausgerechnet unsere Mädels. Fünf Minuten waren gespielt, als wir an der rechten Strafraumgrenze einen Freistoß bekamen. Leni legte sich den Ball zurecht und verwandelte ihn bilderbuchmäßig. 0:3 Was für ein Treffer!


Spätestens jetzt entwickelte sich eine richtig leidenschaftliche Partie. Thenried dachte überhaupt nicht daran aufzugeben, während unsere Mädels inzwischen deutlich besser im Spiel angekommen waren. Es ging hin und her, beide Mannschaften suchten ihre Möglichkeiten und schenkten sich keinen Meter. Und mittendrin immer wieder Isi. Erst in der 75. Minute gelang Thenried der verdiente Anschlusstreffer zum 1:3. Mehr ließen unsere Mädels allerdings nicht mehr zu. Dann der Schlusspfiff von Hermann Adam. 1:3. Auswärtssieg. Drei Punkte.


Ein Wort gehört dabei unbedingt dem Schiedsrichter. Trotz einer teilweise sehr lautstarken Kulisse ließ er sich zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen. Unbeeindruckt von Zurufen und Diskussionen blieb er konsequent seiner Linie treu und leitete diese intensive Partie souverän und fehlerfrei.


Und unsere Mädels? Vielleicht war genau das heute das Schönste: Sie waren eine Mannschaft.


Sie haben füreinander gearbeitet, gekämpft, sich gegenseitig geholfen und keinen Ball verloren gegeben. Natürlich hatten wir an diesem Abend auch Glück. Das gehört zum Fußball dazu. In der vergangenen Saison standen wir oft genug auf der anderen Seite und mussten erleben, dass Einsatz und Leidenschaft nicht automatisch belohnt werden. Diesmal schon. Der Sieg war vielleicht nicht spielerisch perfekt. Aber er war leidenschaftlich erkämpft. Und manchmal sind genau das die Siege, die eine Mannschaft ein kleines Stück enger zusammenbringen. Zweites Punktspiel. Zweiter Sieg. Sechs Punkte.


Aber noch wichtiger als die Tabelle war an diesem Abend etwas anderes:

Heute haben unsere Mädels nicht nur miteinander gespielt. Sie haben füreinander gespielt.


18.09.2026 - Heimspiel gegen JFG Lamer Winkel - 5:3 gewonnen

Acht Tore, drei Punkte und noch viel zu lernen


Zum Saisonauftakt empfingen unsere B-Juniorinnen die Mädchenmannschaft JFG Lamer Winkel. Und für das erste Punktspiel gab es gleich noch ein kleines Geschenk: Platzwart Markus öffnete für unsere Mädels Platz 1, der normalerweise unserer 1. Mannschaft vorbehalten ist. Perfekter Rasen, richtiges Großfeld, also bessere Voraussetzungen für den Start in unsere erste komplette Saison als 11er-Mannschaft hätte man kaum haben können. Auch die Gäste hatten für diesen Abend etwas Neues dabei: Ihre wunderschönen pinkfarbenen Trikots feierten ausgerechnet bei uns Premiere. Hübsch anzusehen waren sie definitiv, die drei Punkte wollten wir ihnen trotzdem nicht schenken. 


Unsere Mädels legten los, als hätten sie noch einen Termin. Dabei war ich es, der unmittelbar nach dem Spiel gleich fahren musste. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Marlene zum 1:0 traf. Nur zwei Minuten später erhöhte Lidia auf 2:0. Ein toller Auftakt, der uns Trainer sehr positiv stimmte. Als Kathi in der 13. Minute das 3:0 erzielte, sah zunächst alles nach einem ziemlich entspannten Fußballabend aus.


Von wegen…

Keine Minute später verkürzte die JFG auf 3:1. Und plötzlich war etwas anders. Die Ruhe, die uns in den ersten Minuten ausgezeichnet hatte, war weg. Die Gäste spürten ihre Chance, wurden mutiger und erzielten in der 19. Minute tatsächlich das 3:2. Aus einer komfortablen Führung war innerhalb weniger Minuten wieder ein richtiges Fußballspiel geworden. Dabei blieb die Partie jederzeit fair. Keine groben Fouls, keine unnötigen Nickligkeiten. Aber dafür viele Zweikämpfe und zwei Mannschaften, die um jeden Meter kämpften.


Unsere Mädels mussten sich wieder sortieren. In der 34. Minute war erneut Kathi zur Stelle und stellte mit ihrem zweiten Treffer auf 4:2. Ich glaube man konnte das Durchatmen der Trainer über den ganzen Platz hören. 


Von wegen Durchatmen…ein tiefer Seufzer, denn nur drei Minuten später schlug Lamer Winkel wieder zurück. 4:3. Wer an der Seitenlinie stand, bekam an diesem Abend jedenfalls keine Gelegenheit, seinen Puls in den Energiesparmodus zu schicken. Auch nach der Pause blieb das Spiel intensiv. Die JFG wusste, dass ein einziger Treffer zum Ausgleich reichen würde. Unsere Mädels dagegen suchten die Entscheidung. In der 53. Minute kam sie schließlich: Leni traf zum 5:3. Diesmal ließen wir uns die Führung nicht mehr nehmen. Schlusspfiff. 5:3. Drei Punkte. Erster Saisonsieg!


Sportlich dürfen wir mit diesem Auftakt zufrieden sein. Fünf Tore im ersten Punktspiel auf dem Großfeld können sich sehen lassen. Wir haben phasenweise gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Gleichzeitig hat uns das Spiel aber auch vor Augen geführt, woran wir noch arbeiten müssen. Und dabei geht es nicht nur um Laufwege, Zweikämpfe oder taktische Abläufe. Eine Mannschaft entsteht nicht allein dadurch, dass elf Spielerinnen dasselbe Trikot tragen. Ein Tor darf gemeinsam gefeiert werden. Ein Fehler darf passieren, ohne dass sofort Vorwürfe kommen. Und wenn eine Mitspielerin einen Weg nicht mehr schafft, läuft eben eine andere diesen Meter für sie mit.

Gemeinsam angreifen. Gemeinsam verteidigen. Gemeinsam jubeln.


Genau dieses Gefühl wollen wir in den kommenden Wochen noch stärker entwickeln. Denn wenn diese Mannschaft nicht nur miteinander Fußball spielt, sondern wirklich füreinander, steckt unglaublich viel in ihr.


Der erste Schritt ist gemacht. Erstes Punktspiel. Erster Sieg. Fünf Tore. Drei Punkte.


12.09.2026 - Testspiel gegen Spvvg Reuth - 6:4 gewonnen

Gelungene Großfeld-Premiere – B-Juniorinnen gewinnen 6:4 gegen Reuth


Neue Saison, neue Mannschaftsstärke und vor allem: eine komplett neue Spielform. Unsere B-Juniorinnen treten künftig als 11er-Mannschaft auf dem gesamten Großfeld an. Nach den ersten Erfahrungen beim Siedler Cup stand nun gegen die SpVgg Reuth ein Testspiel an, bei dem wir genau daran weiterarbeiten wollten. Zustande gekommen war die Partie über eine persönliche Verbindung: Reuths Trainer Matthias ist mit unserer Utzi verwandt. Beste Voraussetzungen also für ein freundschaftliches Testspiel, bei dem das Ergebnis nicht an erster Stelle stehen sollte.


Trotzdem dauerte es gerade einmal vier Minuten, bis wir jubeln durften. Kathi erzielte das 1:0 und sorgte damit für einen perfekten Start. Reuth antwortete allerdings nur wenige Minuten später mit dem Ausgleich. Und plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Nur zwei Minuten später nahm Jana Maß und jagte den Ball mit einem richtigen Wumms zum 2:1 ins Netz. Wer jetzt dachte, etwas Ruhe würde einkehren, hatte die Rechnung ohne Reuth gemacht: Zehn Minuten später stand es wieder 2:2. Spätestens jetzt stellte sich der Schiri Steffen wohl die Frage, ob er für die Torschützen ein zweites Blatt brauchen würde. 


Doch unsere Mädels fanden zunehmend besser ins Spiel. Besonders schön war das 3:2: Ecke für uns, eine kurze taktische Anweisung, Franzi sicherte aus der Abwehr heraus die Außenseite ab, während Marlene den Weg Richtung Tor suchte. Der Plan funktionierte:  Marlene traf zur erneuten Führung. Genau solche Situationen sind auf dem Großfeld wichtig. Räume erkennen, Positionen halten und trotzdem im richtigen Moment nachrücken. Vieles davon ist für unsere Mannschaft noch neu, und umso schöner, wenn es bereits funktioniert. Noch vor der Pause schlug Kathi ein zweites Mal zu und erhöhte auf 4:2. Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Ein Eigentor der Gäste brachte uns das 5:2, nur eine Minute später war erneut Marlene zur Stelle: 6:2.


Was uns Trainer dabei besonders gefiel, waren nicht nur die Tore. Teilweise ließen unsere Mädels den Ball richtig gut laufen, nutzten die deutlich größeren Räume und spielten souverän miteinander. Natürlich war noch längst nicht alles perfekt. Elf Spielerinnen müssen sich auf einem wesentlich größeren Spielfeld völlig anders bewegen und abstimmen als bisher. Auch für Isi im Tor beginnt eine neue Fußballwelt. Ein Großfeldtor ist schließlich nicht einfach nur ein etwas größeres Jugendtor. Die Winkel verändern sich, hohe Bälle werden gefährlicher, das Stellungsspiel bekommt noch mehr Bedeutung und auch das Mitspielen außerhalb des Tores wird wichtiger.


Reuth zeigte uns genau das eindrucksvoll. Spielerisch waren uns die Gäste keineswegs überlegen, eher ein Spiel auf Augenhöhe. Aber einige Mädchen hatten einen richtig starken Schuss. Gegen Ende der Partie nutzten sie diese Qualität und verkürzten noch auf 6:4. Sogar mehr wäre möglich gewesen. Zweimal kamen die Reutherinnen noch zu hundertprozentigen Torchancen, doch Isi war zur Stelle und verhinderte mit starken Paraden weitere Gegentreffer. Dann war Schluss!


6:4 gewonnen, aber noch viel wichtiger: eine Menge gelernt.

Für das erste Testspiel auf dem Weg zur Großfeldmannschaft können wir mit der Leistung unserer Mädels sehr zufrieden sein. Es gab schöne Kombinationen, gute Laufwege, sechs Tore und erste Ansätze davon, wie wir künftig Fußball spielen wollen. Gleichzeitig haben wir gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Genau dafür sind Testspiele da. Vor allem haben die Mädels gezeigt, dass sie keine Angst vor der neuen Herausforderung haben müssen. Das Großfeld ist größer, die Wege sind länger und Fehler werden schneller bestraft. Aber es bietet unseren schnellen und spielstarken Mädchen auch ganz neue Möglichkeiten.


Und weil Fußball bekanntlich nicht am Schlusspfiff enden muss, gab es danach noch die wohl beliebteste taktische Einheit des Tages: 20 Pizzen für beide Mannschaften. 🍕😉 Gemeinsam mit den Mädels aus Reuth ließen wir einen gelungenen Fußballtag ausklingen. Ein großes Kompliment an unsere Mannschaft für diesen Auftritt und ebenso ein Dankeschön an Matthias und die SpVgg Reuth für ein faires Testspiel in richtig guter Atmosphäre.


Der erste Schritt auf dem Großfeld ist gemacht. Und dieser erste Schritt macht definitiv Lust auf mehr.

Gruppenspiele

Der Unterschied zum "normalen" Ligaspielbetrieb zu Gruppenspielen ist, dass wir nicht um Aufstieg oder Abstieg spielen. Die Gruppen werden durch den BFV jede Saison neu eingeteilt. Meist bestehen die Gruppen der jeweiligen Altersklassen aus 6 bis 7 Mannschaften.

Freundschaftsspiele

 Freundschaftsspiele sind für beide Mannschaften immer eine Bereicherung. Hier geht es weniger um den Sieg, sondern um das Motto: "Dabei sein ist alles."
Vor allem Mädchen die noch wenig Spielerfahrung haben, ist dies ein hervorragender Einstieg zum spielen. 

Hallenturniere

Vor allem in der kalten Jahreszeit überbrücken wir die spielfreie Zeit mit Hallenturniere. Das Spieltempo in der Halle ist deutlich schneller als auf dem Platz. Dafür beträgt die Spielzeit meist ca. 10 bis 12 Minuten. Hier konnten wir schon einige Erfolge feiern.
„Es spielt keine Rolle ob es regnet oder wie schlecht das Wetter ist, unser Mädchen möchte immer ins Training und spielen.“
Jürgen & Anita M, Regensburg
„Mein Mädchen liebt Fußball über alles. Sie freut sich auf jedes Training. Sie hat mehr Bälle als Schuhe."
Tanja aus Regensburg